Hezemeer – Laakdal BE

Moderne Interpretation orientalischer Badetradition

Ein komplettes Haus für orientalische Baderi-ten ergänzt das Angebot der Wellnesslandschaft Hezemeer im belgischen Laakdal. Wir realisierteb darin ein Rhassoulbad, ein Hamam mit Dampfbad, zwei Wärmebänke und einen Whirlpool.



Rund 45 Autominuten von Antwerpen entfernt liegt eine weitläufige Parklandschaft, in die der Wellnesskomplex Hezemeer gebettet ist. Ein breites Spektrum facettenreicher Wellnesserlebnisse laden Großstädter und Ortsansässige zum naturnahen Entspannen ein. Mehrere Innen- und Außensaunen, Schwimmbecken sowie ein Schwimmteich eröffnen vielfältige Angebote zum anspruchsvollen Saunieren.

Im Zuge einer umfangreichen Erweiterungsmaßnahme entstand auch ein Badehaus nach orientalischem Vorbild.

Kontrastreiche Gestaltung

Äußerlich prägt das neue Badehaus eine sachliche Architektur mit Ziegelsteinfassade. Von draußen lässt lediglich eine dezente Fensterdekoration den aufmerksamen Betrachter erahnen, dass ihn beim Betreten eine eigene Welt orientalischer Badetradition erwartet. Dagegen verknüpft die Innenarchitektur in deutlicher Weise puristische Formen mit orientalischen Zitaten. Handgefertigte Keramik spielt dabei die Hauptrolle.

Der traditionsreiche, natürliche Baustoff wird seit Jahrtausenden in Bädern eingesetzt. Dank nahezu grenzenloser Farb- und Formvielfalt fanden zahlreiche Stilepochen ihren adäquaten Ausdruck in keramischer Gestaltung. Auch bei der modernen Fusion aus alter Tradition und aktueller Formgebung im Badehaus Hezemeer erwies sich Handformkeramik als das am besten geeignete Material.

Rund- und Spitzbögen aus keramischen Handformteilen transportieren den antiken Orient in die Gegenwart. Alle übrigen Elemente kennzeichnen Geradlinigkeit und großzügige Flächigkeit. Kontrastreich abgesetzte, weich geformte Kanten betonen die unterschiedlichen Gestaltungselemente.

Hygienische Lösungen

Die individuelle Keramik stammt aus unserer eigenen Manufaktur in Fulda. Sie bekleidet unter anderem auch die ergonomischen Sitze im Rhassoulbad. Hier kommt es ganz besonders auf Hygiene und Reinigungsfreundlichkeit an. Denn das Rhassoulbad basiert auf der Anwendung von marokkanischer Tonerde, mit der der ganze Körper eingerieben wird. Während der Badende auf beheizten Körperformsitzen im Dampfbad entspannt, weicht die Tonerde auf, wird erneut einmassiert und nach nochmaligem Einwirken schließlich unter der Dusche abgebraust.

Sauberkeit unterstützt in diesen Räumen die großformatige Handformkeramik mit ihrem geringen Fugenanteil. Daher findet sich im Badehaus Hezemeer kleinformatiges Mosaik lediglich zu Gestaltungszwecken an den Wänden.

Neben der Keramik schafft auch die Deckenlösung sowohl im Rhassoulbad als auch im Hamam-Dampfbad beste Voraussetzungen für ein hygienisch einwandfreies Klima. Denn die Decken bestehen aus gewölbten, vollkommen glatten Bögen, die Kondenswasser zur Wand hin sauber ablaufen lassen. So bleibt auch der Badende von herabfallen Tropfen verschont.

Vielfältiges Angebot

Neben dem Hamam-Dampfbad und dem Rhassoulbad mit Vorraum sowie Dampfbad und Duschen zählt ein Whirlpool zum Angebot, das wir in handwerklich anspruchsvoller Ausführung im Badehaus errichtete. Vor allem die Besucher des Hamam-Dampfbads kommen auf kurzem Weg in den Genuss sprudelnden Wassers.

Parallel zu diesen Räumen leitet ein Gang in den Bereich für die Seifenschaummassage und die Toilettenanlage über. Eine raumhohe Glasfläche öffnet den Blick in die umgebende Naturlandschaft. Hier bereiten keramische Wärmebänke mit Fußbecken auf die orientalischen Schwitzbäder vor. Die ergonomische Form lädt zum entspannten Verweilen ein.

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