Neues Hamam von Hilpert in den SchwabenQuellen

Vor den Toren Stuttgarts lockt mit den SchwabenQuellen ein 7.000 Quadratmeter großes Wellness-Paradies in die Welt der Entspannung. Thermenprofi Hilpert ersetzte das Hamam durch eine neue Anlage und verlieh ihm einen zeitgemäßen Look. Das innovative Design und die durchdachte Ausstattung vereinfachen den täglichen Betrieb und erhöhen den Komfort.

Ein Besuch der SchwabenQuellen gleicht einer imaginären Reise durch 18 Kulturkreise. Ein orientalischer Dampfbadbereich darf da natürlich nicht fehlen. Mit der Zeit war das Hamam der 1994 eröffneten Therme, die seit Mai 2000 von der KANTO GmbH betrieben wird,  jedoch in die Jahre gekommen. Die rege Nutzung hinterließ Spuren. Zugleich gestaltete sich das Reinigen der detailreichen Ausstattung recht aufwändig. Gute Gründe also, um dem Hamam eine „Frischzellenkur“ zu gönnen.

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Eigens für das Hamam entwickelte die Fuldaer Keramikmanufaktur Hilpert Profilfliesen in orientalischem Design. Foto: Hilpert

Traditionelle Stilmerkmale
Da auch das neue Hamam in das bestehende Gesamtkonzept der Therme passen sollte, wurde das orientalische Thema beibehalten, jedoch neu interpretiert: Klare Linien paaren sich mit ornamentalen Details, die dezent statt opulent wirken. Eigens für diese effektvolle Raumgestaltung entwickelte die Keramikmanufaktur Hilpert spezielle Wandfliesen. Ihr dekoratives, dreidimensionales Profil zitiert die Optik orientalischer Gittermotive.

Mit ihrem grafischen Dekor betonen die von Hand gefertigten Fliesen die Wandnischen im Dampfbad. Mattweiß glasiert, bilden sie zusammen mit großformatigen Fliesen aus Feinsteinzeug die Basis für die kontrastreiche Raumgestaltung. Bewusst setzte Hilpert dem weich anmutenden Weiß ein glänzendes Schwarz entgegen. Es rahmt die Nischen, ziert Sitzbänke, Decke und viele weitere Details. So verwandelt sich die Umgebung in eine Projektionsfläche für effektvolle Farblichtspiele: Im schwarzen Glanz spiegelt sich das farbige Licht – dagegen wird es von den matten, hellen Oberflächen nur zart reflektiert. Diese kontrastierende Gestaltung zieht sich durch das gesamte Hamam, zu dem auch zwei Massageräume gehören.

Durchdacht bis ins Detail
Neben einer optischen Auffrischung wünschte sich KANTO als Betreiber auch eine Reihe funktionaler Neuerungen. So sollten beispielsweise die Anwendungen auf dem heißen Stein leichter fallen. Im Unterschied zur früheren Lösung ist jetzt ein heißer Stein aus Granit in der Raummitte des Dampfbads positioniert. Von allen Seiten ist er bequem erreichbar.

Bisher war das Hamam aufgrund seiner Struktur und Ausstattung außerdem sehr pflegeintensiv. Trotz der vielen hellen Flächen, ist der Reinigungsaufwand nun deutlich geringer. Denn eine Reihe durchdachter Detaillösungen vermeidet schlecht erreichbare Ecken und unschöne Anhaftungen. Die üblichen Problemzonen im Dampfbad sind Boden, Bänke und Decke. Daher setzte Hilpert insbesondere in diesen Bereichen langjährig erprobte Konstruktionen ein: Den Boden bekleiden rutschhemmend glasierte, großformatige Feinsteinzeugfliesen mit geringem Fugenanteil. Wo der Boden an die Sitzbänke grenzt, sorgen eigens dafür hergestellte keramische Hohlkehlsockel dafür, dass Schmutz selbst in winkliger Umgebung mühelos wegewischt werden kann. Eine saubere Lösung ist auch die umlaufende Rinne, die unterhalb des heißen Steins in den Boden eingelassen ist. Sie fängt herablaufendes Wasser und Seifenschaum auf und leitet die Flüssigkeiten in den Kanal ab.

Der Vorteil eines fugenarmen Belags aus großformatiger Keramik kommt auch auf den beheizten Sitzbänken zum Tragen. Sie bestehen – wie im übrigen alle schwarz glänzend glasierten Objekte in dem Hamam – aus handgefertigter Keramik von Hilpert. Der schwarze Glanz wiederholt sich in der Decke, die aus beschichtetem Aluminium besteht. Ihre glatte Oberfläche sieht nicht nur gut aus, sondern erfüllt auch einen funktionalen Zweck. Denn an ihr bleibt kein Kondenswasser haften, das mit der Zeit unschöne Flecken oder Schimmel bilden könnte. Im Zentrum, oberhalb des heißen Steins, wölbt sich die Decke zu einer Kuppel. Man nennt diese Form Klostergewölbe. Die Kuppel spielt effektvoll mit dem Farblicht, doch sie hat auch einen praktischen Nutzen. Denn an den glatten, schrägen Flächen läuft niedergeschlagenes Wasser sauber zum Rand hin ab, anstatt auf den ruhenden Badegast herab zu tropfen.

Elegant und funktional ausgestattet
Ein Flur, von indirektem Licht erfüllt, trennt das Dampfbad von den beiden gegenüberliegenden Massageräumen. Hier genießen Badegäste ihre Anwendungen abseits der Blicke anderer. Schwarz und Weiß dominieren die Innenarchitektur. Passend dazu fertigte die Manufaktur Hilpert die keramische Bekleidung der Massagetische aus der Serie „Lithos“, die dadurch zu Unikaten wurden.

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Zum Hamam in Stuttgart gehören ein Dampfbad, zwei Massageräume und eine Reinigungsdusche. Grafik: Hilpert

Die von Hilpert entwickelten Multitalente eignen sich für die Seifenbürstenmassage, die Ayurveda-Therapie oder jede andere Art von kosmetischer oder medizinischer Massagebehandlung. Für Mitarbeiter und Gäste bieten sie viel Komfort. Ihr keramisches Kleid besteht aus einer Vielzahl von Formteilen. Sie garantiert ebenso wie die beheizte, fugenlose Platte, die die Liegefläche bildet, äußerst hygienische Oberflächen. Die geschwungene Form von „Lithos“ bilden vor allem große Handformteile. Damit verringert sich nochmals der Fugenanteil. Das erleichtert die Reinigung und vermindert die Angriffsfläche für Keime.

Zur Behandlung des ganzen Körpers hält „Lithos“ in der Mitte der Längsseite formschöne Armaturen bereit, die in einer Kachel eingelassen sind. Von hier aus erreicht die Brause mit Schlauch auf kurzem Wege alle Stellen am Körper. Eine umlaufende Leiste verhindert, dass Öle und Kosmetika die Kleidung des Therapeuten in Mitleidenschaft ziehen.

Einer der beiden Tische in den SchwabenQuellen ist sogar höhenverstellbar und bietet daher ein noch entspannteres Arbeiten. Zwei Taster steuern das hydraulische System. Hiermit lässt sich der Tisch zum Aufsteigen sicher und bequem absenken und danach für die Behandlung wieder anheben. Der Therapeut kann die für ihn ideale Arbeitshöhe stufenlos einstellen.

Die speziell für die Massagetische angefertigte Keramik ist exakt auf die übrigen Materialien im Raum abgestimmt. Viele Teile stammen aus Fuldaer Manufaktur Hilpert. Dazu gehören die schwarzen Becken und Untertische, Hänge- und Wandleuchten, Rahmungen und Hohlkehlen ebenso wie die weißen 3D-Profilfliesen. Indirektes Licht – am Massagetisch und an den Wänden – erzeugt eine private Atmosphäre und unterstreicht das edle Raumdesign.

Erfahrene Planer
Für die Planung und Realisation des neuen Hamams zeichnet Hilpert verantwortlich. Dabei stimmten sich die Fuldaer Thermenspezialisten eng mit dem Bauherrn ab. Im Auftrag von KANTO war der Schwimmbadexperte Frank Eisele als Berater und Fachplaner tätig, der hier seinen reichen Erfahrungsschatz aus der Wellnessbranche mit einbrachte.

Bilder: SchwabenQuellen/Katja Röpke

 


Weitere Informationen zum Bad finden Sie unter www.schwabenquellen.de

Cascade – Bitburg

Klare Linien „ohne Schnickschnack“ zeichnen das massiv gebaute Dampfbad im CASCADE BITBURG aus. Die glatte, gewölbte Decke sorgt dafür dass das Kondenswasser zu den Seitenwänden abläuft und nicht auf die Benutzer abtropft. Eine an der Rückwand angeordnete Entwässerungsrinne ermöglicht einen großformatigen Fußbodenbelag mit geringem Fugenanteil.

Der keramische LITHOS-Massagetisch ist stufenlos höhenverstellbar und bestens für Seifenschaummassagen und Avurveda-Behandlungen geeignet. Eine zusätzliche Posterauflage ermöglicht auch klassische Behandlungen. Ein eingebauter Seifenschaumgenerator stellt dem Masseur auf Knopfdruck das gewünschte Medium zur Verfügung.

Bilder mit freundlicher Genehmigung
Erlebnisbad / Freibad / Saunawelt / Wellness – CASCADE BITBURG

Neuer Schwung fürs Thermalbad in Bad Rotenfels

Heilkräftiges Thermalwasser aus rotliegendem Felsgestein speist die Becken der beliebten Therme in Bad Rotenfels. Neben dem entspannenden Blick ins Grüne punktet die Rotherma mit vielfältigen Attraktionen, zu denen auch erlebnisreiche Aufgussszenarien gehören. Um die Anziehungskraft zu erhalten, wurde das Bad modernisiert und erweitert. Thermenspezialist Hilpert plante einen Teil der Erweiterungen im Saunabereich. Auch für den Bau der Dampfbäder und weiterer Räume zeichnet der erfahrene Experte aus Fulda verantwortlich.


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Die Rotherma liegt im großen Kurpark des Gaggenauer Ortsteils. Die berühmtere Kurstadt Baden-Baden gehört zum Einzugsbereich. Ein Thermalbad mit Vitalbad, Aromabad und einer Salzwelt sowie ein Saunapark mit Felsensauna, Eisgrotte und Dampfbädern laden zu ausgiebigem Verweilen ein. Ein Gesundheitsstudio, klassische Physiotherapie und ein Wellnessbereich ergänzen das umfangreiche Angebot. Um damit stets aktuell zu sein, investierte die Kurgesellschaft Bad Rotenfels erneut in den Komplex.

Zunächst wurde ein bestehendes Dampfbad saniert. Wir empfahlen eine Neugestaltung der Kabine, die von einem vieleckigen Grundriss geprägt ist, sowie den Einsatz von großformatiger Keramik für Wände, Böden und Bänke.

Dampfbad in neuem Kleid

Teilweise zweistufig sind die Bankreihen angelegt. Die Sitzfläche der untersten Reihe bietet eine großzügige Tiefe, damit der Badegast den Füßen anderer nicht zu nahe kommt. Eine trittsichere Oberfläche macht sie leicht begehbar. Von Hand wurde in unserer Manufaktur passende keramische Formteile gefertigt, um scharfe Stoßkanten an den Vorderseiten der Bänke zu vermeiden. Ihre schwarze Glasur hemmt die Rutschgefahr.

Das neue Keramikkleid wirkt elegant und lässt das Dampfbad noch weitläufiger erscheinen. Zudem vermindert der geringe Fugenanteil den Reinigungsaufwand. Dasselbe gilt für die schwarz glasierten Hohlkehlen, die den Übergang von Boden und Bänken halbrund ausformen. Sie stammen ebenfalls aus dem Fuldaer Keramikbetrieb.

Die gläserne Decke mit Farblichtspiel und die zentrale Skulptur mit Dampfauslass aus rötlichem Granit blieben unverändert erhalten. Gemeinsam mit farbwechselnden Lichtleisten an den Bänken und atmosphärischen Klängen begleiten sie die Inszenierung des Dampfaustritts – ein Highlight, das die Badegäste jedes Mal mit Spannung erwarten. Während der Zeremonie bleibt der Raum für neue Gäste verschlossen. Am Eingangsportal wird der aktuelle Betriebszustand via Farblicht angezeigt.

Vorfreude auf das Wellnessvergnügen in der Parksauna

In einem zweiten Schritt nahm der Betreiber einen Erweiterungsbau in Angriff und setzte dabei wieder auf unsere Kompetenz als Thermenprofi. Auf rund 400 qm Fläche planten wir eine Anlage mit Dampfbad, Sauna, Forum mit Wärmebank und Fußbad, Dusche und zwei Ruhebereichen, davon einer mit Kamin.

Schwungvoll geformt empfängt die imposante schwarze Wärmebank im Eingangsbereich der neu geschaffenen Parksauna den Badegast. Großformatige keramische Teile bilden ihre pflegeleichte Oberfläche und verleihen ihr den zeitgemäß puristischen Look. Jedes Stück wurde mit passendem Radius von Hand in unserer Keramikmanufaktur gefertigt. Dasselbe gilt für die keramischen Einfassungen der Fußbecken, die sich für wechselwarme Bäder als Vorbereitung für den Saunagang empfehlen. Auch hier sind die handgefertigten Keramikteile eine professionelle, ästhetische und nachhaltige Lösung. Sie folgen exakt dem runden Fußbecken und vermeiden so unschöne Ecken.

Glanzvoller Auftritt

Während des wohltuenden Fußbads lockt schon das gegenüber liegende Dampfbad und weckt die Lust auf ein Wärmebad. Denn eine große Glasfront mit Tür gibt den Blick frei in den rechteckigen Raum, der in intensives Farblicht getaucht ist. Eindrucksvolle Inszenierungen mit Licht, Klang und Dampf entführen den Gast in eine ganz eigene Entspannungswelt. Dabei ruht er auf zweistufig angelegten Wärmebänken, die durch Lichtleisten indirekt beleuchtet werden. Große Glasscheiben bilden die glänzenden Rückwände, die das Farblicht effektvoll reflektieren. Auch die glänzend schwarze Decke nimmt teil an dem reizvollen Spiel.

Was sich im sanierten Dampfbad bereits bewährt hat, ist auch im neuen ein Garant für hohe Funktionssicherheit und Hygiene: Keramik in großen Formaten für die Bankflächen, Handformkeramik für die Kanten und Hohlkehlen am Boden.

Während des Badens zieht das kubische Mittelelement die Blicke auf sich. Von hier aus strömt der Dampf in die Kabine und erfüllt sie in kurzer Zeit. Handgefertigte Keramik in überwiegend rechteckigen Maßen und unterschiedlichen Grautönen bekleidet den Würfel. Für homogene Kanten sind die Eckteile aus einem Stück geformt.

Rundum am Fuße des Blocks liegen die Wasserabläufe. Diese Lösung ermöglicht es, auch am Boden großformatige Fliesen mit Gefälle zu verlegen. Ein ähnliches Prinzip an der Decke hilft, die Badenden vor herabtropfendem Kondenswasser und die Raumecken vor Schimmel zu schützen. Denn an den glatten, schwarz beschichteten Aluminiumflächen, die schräg angeordnet sind, läuft das Wasser kontrolliert zur Wand hin ab.

Faszinierendes Feuer

Nach dem Wärmetanken bietet sich an, im Ruhebereich mit Kamin die Seele baumeln zu lassen. Der Blick in die lodernden Flammen lässt einen den Alltag schnell vergessen. Die attraktive Wärmequelle wird mit Gas betrieben und vermeidet Schmutz. Zudem arbeitet das geschlossene System unabhängig von der Raumluft. Es muss also nicht im Belüftungskonzept des Wellnessbereichs berücksichtigt werden. Die Abgastechnik läuft über ein Koaxialrohr: Das Innenrohr leitet die Abgase ab und die äußere Hülle saugt die Verbrennungsluft an, die dabei schon vorgewärmt wird.

Passend zu den anderen Objekten in dem Wellnessbereich, ist der Sockel des Kamins mit schwarzer Keramik bekleidet. Die dreidimensionalen Formteile von Hilpert erlauben eine elegante Konstruktion aus wenigen großen Elementen.


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Privat Spa KNO

Was aus einer Abstellkammer unterm Dach doch alles werden kann: Wo früher die Klappleiter neben dem Gartenzubehör lagerte, lassen heute die Bewohner ihre Seele baumeln. Thermenprofi Hilpert schuf zwischen schrägen Wänden eine großzügig wirkende Wellnessoase.


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Kleine Kammer kommt groß raus

Vier Geschosse zählt das Fachwerkhaus im Zentrum einer hessischen Kleinstadt. Ebenerdig liegen die Geschäftsräume der Apotheke, darüber die Maisonette-Wohnung des Inhaberehepaars. Über eine schmale Spindeltreppe erreichen die Bewohner ihren neuen Rückzugsbereich im Dachgeschoss. Neben dem Wellnessbad lädt hier ein gemütliches Wohnzimmer mit einem Kaminofen von Hilpert, einer kleiner Küchenzeile und einer Bibliothek zum Relaxen ein.

Das neue Bad bringt auf kleiner Fläche von nur 14 qm viel unter: Einen Waschtisch, eine Dampfdusche, eine Wärmebank und eine separate Toilette. Um den begrenzten Platz zwischen den Dachschrägen optimal auszunutzen, wandte Hilpert durchdachte Kniffe an. So versteckt sich beispielsweise die Dampfbadtechnik im Zwickel unterhalb des Fensters. Der Dampf wird hinter dem Waschbecken in die Dusche geführt. Daher springt dort die Wand im unteren Bereich um ein paar Zentimeter vor. Oberhalb des Waschtisches wird dieser Vorsprung als Ablagefläche genutzt. Sie ist farblich betont und bildet zusammen mit dem keramischen Spiegelrahmen eine harmonische Einheit.

Großzügiger Eindruck

Das minimalistische Design, die klaren Strukturen und die dezente Farbgebung in Creme und Anthrazit lassen das Bad weiter erscheinen als es ist. Farbakzente in Rot setzen die Accessoires, die die Bauherren selbst ergänzten. Alle Flächen werden so wenig wie möglich unterbrochen. So verzichtet die bodengleiche Dusche auf einen Absatz. Glaswände mit Tür trennen sie nur funktional vom übrigen Bereich. Die Wärmebank scheint als ein massiver Block durch die Wand zu stoßen und setzt sich außerhalb der Dusche fort. Über beiden Bereichen erhebt sich eine helle Attika, die sie optisch miteinander und mit den konstruktiven Bauteilen des Dachs verbindet.

Individuelle Beläge aus Keramik

Keramik in kubischen Formen betont diese schnörkellose Linienführung. Die großformatigen Elemente erleichtern auch die Reinigung, denn der geringe Fugenanteil der keramischen Beläge erhöht die Hygiene im Bad.

Die geraden Wand- und Bodenflächen sind bekleidet mit Feinsteinzeugfliesen. Am Boden zeigen sie eine attraktive Schieferoptik, deren rutschhemmende Oberfläche Trittsicherheit auch bei Nässe gewährleistet. Zwischen Zugangs- und Toilettentür findet sich eine Mosaikfläche. Hier ist die Wand gewölbt, denn dahinter befindet sich die Wendeltreppe. Diese Fläche nutzte Hilpert, um eine Wandheizung mit Handtuchhaltern unterzubringen. Die milde Strahlungswärme, die von ihr ausgeht, hilft das Bad zu erwärmen und trocknet den Frottee schnell.

Alle übrigen keramischen Teile wurden – passend zu den Fliesenbelägen – eigens für das Bad in der Manufaktur Hilpert angefertigt. Die dreidimensionalen Elemente in mattem Anthrazit rahmen die Türen und den Spiegel, bilden die Sitzflächen der langen Wärmebank und sorgen in der Dusche für einen reinigungsfreundlichen Übergang von Boden zur Wandfliese. Auch Details wie die Wandlampe im WC, eine Abstellnische für Duschgels hinter der Duscharmatur oder die Abdeckung des Dampfauslasses in der Dusche sind aus der handgefertigten Keramik gestaltet.

Dusche oder Dampf

Multifunktional ist das Angebot der Dampfdusche. Mit leistungsstarker Technik ausgerüstet, lässt Sie sich als Dampfbad und als Erlebnisdusche nutzen – auch unabhängig voneinander. Zur Ausstattung gehören eine Handbrause mit Kneippschlauch und ein Oberkopfduschpaneel. Die Dampfbaddecke besteht aus korrosionsfreiem Aluminium und ist entsprechend der Dachschräge teilweise geneigt. So ist gewährleistet, dass das Kondenswasser zur Wand hin abläuft statt auf den Körper des Badenden zu tropfen.


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Spa – Burg-Hotel, Obermoschel

Aus einem Dornröschenschlaf erwacht

Die kleine Schwimmhalle des Burg-Hotels in Obermoschel stammte aus den 1960er Jahren. Becken und Sauna waren unverändert noch bis vor wenigen Monaten in Betrieb. Lediglich die Wasseraufbereitungstechnik wurde einmal erneuert. Weil er seinen Gästen wieder einen zeitgemäßen Wellnessbereich bieten wollte, wandte sich Hotelier Hermann Kreis an uns. Der verwandelte das nüchterne Ambiente in eine bezaubernde Wohlfühloase und sanierte dafür auch angrenzende Kellerräume, die im Rohbauzustand schlummerten.


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Die malerischen Wälder des Nordpfälzer Berglands umgeben das 3-Sterne-Haus, das unterhalb der Burgruine Moschellandsburg liegt. Wanderer und Zweiradfahrer starten hier ausgedehnte Touren. Insbesondere unter Motorradfahrern ist das Hotel ein Geheimtipp. Ihre Maschinen übernachten in der Biker-Garage kostenlos, eine Schrauberecke und ein Waschplatz mit Hochdruckreiniger ergänzen das Angebot. Unter der Woche finden viele Montagearbeiter aus den nahe gelegenen Windparkprojekten in dem familiengeführten Hotel ein Zuhause.

Neue Wohlfühlatmosphäre
Um den Gästen einen Wellnessbereich präsentieren zu können, der heutigen Anforderungen genügt, musste so gut wie alles geändert werden: Zugangssituation, Raumgestaltung und -ausstattung, Duschen, Sauna und Umkleide.

Lediglich das bestehende Kunststoffschwimmbecken konnte bleiben. Es wurde neu umbaut. Jetzt säumen von Hand gefertigte keramische Profile aus der Manufaktur Hilpert den Beckenrand mit seinen gerundeten Ecken. Ein neuer trittsicherer Bodenbelag aus Feinsteinzeug schließt daran an. Wände und Decke sind ebenfalls völlig neu gestaltet. Indirektes Farblicht und Sternenhimmel schaffen eine stimmungsvolle Atmosphäre. Die Aufbewahrung der Poolabdeckung wurde mit Holz verkleidet. Zugleich bot sich dabei die Möglichkeit, darüber eine attraktive Liegefläche zu schaffen. An der gegenüberliegenden Stirnseite lädt eine ergonomische Wärmebank aus keramischen Formteilen zum Entspannen ein. Auch sie stammen aus unserem Unternehmen.

Direkt an die Schwimmhalle grenzt der Ruheraum. Seine Wand aus Trockenmauerwerk erinnert optisch an die umgebenden Weinberge. Die Liegen und ein Entspannungsbett bieten sich zum Relaxen an. Auch gelangt der Badegast von hier aus durch eine Außentür ins Freie.

Ideenreiche Gestaltung
Darüber hinaus öffnet sich der Ruheraum zum Saunabereich. Saunafreunde bereiten sich im Forum auf der Wärmebank mit wechselwarmen Fußbädern auf den Saunagang vor. Auch eine Abkühldusche steht hier zur Verfügung. In der Sauna aus Hemlockholz entspannen die Gäste auf Bänken aus Abachiholz. Hanse-Sauna fertigte die Kabine in unserem Auftrag. Ab kommenden Herbst wird auf Wunsch des Bauherrn ein hinterleuchtetes Landschaftsbild die jetzt grün schimmernde Fläche über dem Saunaofen schmücken. Denn dann lässt sich das farbenfrohe Blätterkleid der Weinstöcke am Hang hinterm Haus effektvoll fotografieren.

Für den Ruheraum und den Saunabereich baute unser Team vorhandene Abstellräume aus. Auch der Zutritt zum Wellnessbereich ist komplett neu angelegt. Zuvor betrat der Gast die Schwimmhalle über einen engen Vorraum. Nun führt ihn der Weg durch einen freundlich gestalteten Flur. Die geringe Raumhöhe von nur rund 2 Metern kaschieren Deckenspiegel gekonnt. Großformatige Keramik von Hilpert in intensiven Farben begleitet den Gast auf seinem Weg. Sie wurde passend zur Wand im Flur angefertigt. Das ersparte beispielsweise unschöne Anschnitte.

Die farbigen Großformatfliesen finden sich auch im Umkleidebereich wieder. Sie setzen in den Duschen markante Akzente. Eine der beiden Duschen wird vorzugsweise von den Schwimmern genutzt, die andere ist als großzügige Umkleidedusche mit Doppelfunktion konzipiert: Hier bietet sich ein kleiner, durch eine Glasscheibe abgetrennter Vorraum mit Bank zum Ent- und Bekleiden an.

Mit raffinierten Ideen wie diesen gelang es geschickt, auf der knappen Kellerfläche von 130 Quadratmetern einen marktgerechten Wellnessbereich mit all jenem unterzubringen, was heutzutage „Pflicht“ ist. Der Architekt Jürgen Rothenberger vom Büro JRN Plan aus Niedermoschel unterstützte die Arbeiten. In einer zweiten Ausbaustufe folgt später die „Kür“. Es sollen ein Dampfbad und ein Tecaldarium hinzukommen.


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Best Western Premier Parkhotel – Bad Lippspringe

Entspannen wie die alten Römer Legionen von Varus

Heute profitiert die Region unter anderem vom gesunden Heilklima. Beides greift der Name des Wellnessbereichs im BEST WESTERN PREMIER Park Hotel auf. Die Arminius Therme & Spa lädt auf großzügigen 1500 Quadratmetern zum Entspannen und Regenerieren ein. Thermenspezialist Hilpert baute hierfür ein Dampfbad, drei Saunen, einen Eisbrunnen und das Gradierwerk der Saline. Das Design der Räume stammt vom Fuldaer Innenarchitekten Joachim Stadtaus.


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So wohltuend wie ein Aufenthalt in salzhaltiger Meeresluft wirkt das entspannte Liegen in der hoteleigenen Saline. In den Bademantel eingehüllt, ruht der Gast etwa 45 Minuten bei rund 24 Grad Celsius und 40 Prozent Luftfeuchtigkeit auf einer Liege. Mit jedem Atemzug nimmt er die salzhaltige Luft mit wertvollen Mineralien auf und genießt die entspannende Atmosphäre.

Das imposante Gradierwerk von Hilpert ist mit Schwarzdornreisig gefüllt. An ihm verdunstet die Sole und reichert die Luft mit Salz an. Zugleich bildet es einen attraktiven Blickfang. Ein kleines Podest ist der Wand vorgelagert und verhindert, dass der Boden durch Soletropfen feucht wird. Die übrigen Wände sind aus Salzsteinen gemauert, durch die ein sanftes indirektes Licht schimmert. Zusätzlich begleiten Salzleuchten das gesunde Salzluftbad.

 

Handgefertigte Keramik

Ähnlich milde Temperaturen wie in der Saline findet der Gast im Dampfbad vor, das Hilpert plante und baute. Schwarz glasierte, von Hand in der Manufaktur Hilpert gefertigte Keramik verleiht dem Raum seine Eleganz. Keramische Armlehnen in frischem Grün setzen farbige Akzente. Zugleich trennen sie die komfortabel nach hinten geneigten Sitze voneinander und schaffen angenehme Diskretionsabstände. Auch mit ihren außergewöhnlichen Formen fällt die individuelle Keramik des Thermenprofis aus dem Rahmen des Üblichen. Die großen, dreidimensionalen Elemente sehen edel aus. Zudem bilden sie dank des geringen Fugenanteils hygienische Oberflächen, die leicht zu reinigen sind. Daher werden Gäste und Betreiber lange Freude haben an dem Dampfbad von Hilpert, das den Luxus antiker Wellnesstempel noch übertrifft.

Stilvolle Saunen

Klare Linien bestimmen auch das Design der drei Saunen, die Hanse-Sauna im Auftrag von Hilpert baute. In der Außensauna erzeugt Altholz eine rustikale Atmosphäre, während die beiden Innensaunen durch ihren edlen Look überzeugen. Die eine heizt den Gästen als finnische Sauna mit hohen Temperaturen ein, die andere lockt als Softsauna mit milder Wärme. Rotes Zedernholz schmückt hier die Wände, während der finnischen Sauna Paneelen aus Robinienholz und helle Fugen eine stilvolle Ästhetik schenken.

Zwischen den Saunagängen sorgt der Eisbrunnen von Hilpert für Abkühlung. Er bereitet konstant frisches Eis auf, das sich auf der Haut angenehm weich anfühlt. Eine Rückwand aus Mosaik und ein umlaufendes Band aus kühlem, blauen Lichtrahmen das Szenario.

Informationen unter...

Hilpert GmbH & Co. KG, Karrystraße 23, 36041 Fulda, Tel. 0661/92808-0,

Fax 0661/92808-70, E-Mail: info@hilpert-fulda.de, www.hilpert-fulda.de.

BEST WESTERN PREMIER Park Hotel & Spa, Peter Hartmann Allee 4,

33175 Bad Lippspringe, Tel.: 05252-963-0, Fax: 05252-963-111, info@parkhotel-lippspringe.de, http://www.parkhotel-lippspringe.de

Pressekontakt: inPublic Unternehmenskommunikation, Annette Mulitze, Schillerstraße 43,

35428 Langgöns, Tel. 06403/776454, Fax 06403/776455, E-Mail: info@inpublic.de.

Als Keramikmanufaktur mit einer mehr als fünfzigjährigen Tradition bietet die Hilpert GmbH & Co. KG ein umfangreiches Sortiment handgefertigter Formteile für vielfältige Anwendungen. Neben Kaminen und Kachelöfen sind es heute vor allem Thermen und Bäder, in denen die formenreiche Keramik gefragt ist. Daher zählt außer der Herstellung der Keramik für Dampfbäder, Wärmeräume und Traumbäder insbesondere deren Konzeption und Ausführung zum Leistungsumfang. Private, öffentliche und gewerbliche Bauherren im In- und Ausland schätzen die ideenreichen Konzepte, das handwerkliche Know-how und die Innovationskraft des mittelständischen Unternehmens.

 Eine Reihe namhafter Projekte wie die Wellnessbereiche und Thermen im Freizeitbad „Sieben Welten“ in Fulda, im Ferienkomplex „Weiße Wiek“ in Boltenhagen, im „Dünenmeer Hotel & Spa“ in Dierhagen, im Resorthotel am Obersalzberg in Berchtesgaden oder in der Tiroltherme Aqua Dome in Längenfeld sowie zahlreiche Thermenanlagen für Drei-, Vier- und Fünf-Sterne-Hotels und Privathäuser belegen dessen Kompetenz. Die Hilpert GmbH & Co. KG ist Mitglied von HUFLAND e.V.


Quellenangabe Foto: LENIGER FOTOGRAFIE